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Reformen ohne Tabu

95 Thesen für Österreich

23 Autoren skizzieren in 95 Thesen in welche Richtung Reformen und Veränderungen für die Zukunftsfähigkeit Österreichs gehen könnten.

  • “Geradezu umstürzlerisch.”


    Neue Zürcher Zeitung
  • “Experten mit Mut.”


    Kurier
  • “In kleinen Schritten zum großen Wurf.”


    Trend
  • “Do Tank statt Think Tank.”


    BÖRSEN-KURIER

Blog/Kommentare

08/06/2011 | Mag. Dr. Matthias Strolz

Der neue Politiker

THESE 93: Politiker müssen innovative Integrierer statt kurzsichtige Unterlassungstäter sein.

Ein Politiker darf sich nicht um die Belange „seiner Leute“ kümmern und dabei die Verantwortung für das gemeinsame Ganze abgeben.

Von ihm wird permanente Integrations- und Innovationsleistung gefordert.

Wir brauchen keine Politiker, die die Zeichen der Zeit nicht erkennen und sich nicht zeitgerecht einer Revitalisierung ihrer inhaltlichen Ausrichtungen, ihrer Strukturen und ihrer Organisationskultur widmen.

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3 Kommentare zu Der neue Politiker

  1. Matthias Strolz

    Gebe einerseits recht, dass es dieser Typus nicht leicht hat bei den Wahlen. Würde aber nicht ausschließen, dass er auch reüssieren kann. Eine detaillierte Ausführung dazu in meinem aktuellen Buch “Warum wir Polikern nicht trauen … und was sie tun müss(t)en, damit sich das ändert”. However, das noch größere Problem ist, dass es dieser Typus aufgrund der Rekrutierungswege gar nicht auf die Wahllisten schafft. Daher bin ich für eine rasche Reform unseres Wahlrechts – Stärkung der Personalisierung. 100 von 183 sollen direkt gewählt werden. Da würde ein frischer Wind durch unsere Parteienlandschaft fegen.

  2. hans kreimel

    die sache hat nur einen haken. dieser politiker-typus wird nicht gewählt. was sind die wirklichen wahlmotive: es gibt den gesinnungswähler, der öbb oder grün wählt. es gibt den protest- und wadlbeißer-wähler, der blau wählt. es gibt den persönlicher-vorteil-wähler, der überwiegend schwarz wählt. für innovative integrierer bleiben dann nur mehr die orangen übrig.

  3. “Politiker müssen innovative Integrierer statt kurzsichtige Unterlassungstäter sein”.
    Diesen Satz würden wahrscheinlich 99% der Österreicher unterschreiben.

    Doch ist der Inhalt dieses richtigen Satzes mit “Demokratie” kompatibel?
    Was derzeit am Schluss “zur Wahl” steht, sind dumbe Demagogen, Blödschwätzer, Debilgrinser und / oder ähnliche Partei- und Mediengünstlinge.

    “Politische Qualität” setzt sich immer weniger durch. Das hat auch mit der “Qualität der Massenmedien” zu tun.

    Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit sollte Vorbedingung für Politiker sein. Wer dagegen verstößt, gehört bestraft – sogar strenger als das “gemeine” Volk. Da darf Gefängnis kein Tabu sein.

    Solange Typen wie Grasser, Strasser ungestraft frei herumlaufen dürfen, solange Strache seinen demagogischen Müll mit immer mehr Zuspruch von sich gibt, und solange ein Kanzler debil dazu lächelt, wird es wohl keine bessere Politik geben. Leider.

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