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Reformen ohne Tabu

95 Thesen für Österreich

23 Autoren skizzieren in 95 Thesen in welche Richtung Reformen und Veränderungen für die Zukunftsfähigkeit Österreichs gehen könnten.

  • “Geradezu umstürzlerisch.”


    Neue Zürcher Zeitung
  • “Experten mit Mut.”


    Kurier
  • “In kleinen Schritten zum großen Wurf.”


    Trend
  • “Do Tank statt Think Tank.”


    BÖRSEN-KURIER

Blog/Kommentare

24/11/2011 | Josef Bucher

Steuern müssen niedriger, einfacher und gerechter werden

REPLIK AUF GOTTFRIED HABERS THESEN:

Das BZÖ fordert ein einfaches, aber revolutionäres Steuersystem, durch das die kalte Progression und die soziale Ungerechtigkeit des derzeitigen Steuersystems beendet werden. Kern dieses Vorschlags ist eine Flat-Tax, also ein einheitlicher Abgabensatz, die zusammen mit einem Steuerfreibetrag in Höhe von 11.000 Euro Gerechtigkeit durch eine deutlich niedrigere Gesamtbelastung kleiner und mittlerer Einkommen, aber eine höhere Belastung sehr hoher Einkommen garantiert. Die Einheitsabgabe im BZÖ-Modell ersetzt Lohn- und Einkommensteuer sowie die Sozialversicherungsbeiträge. Dem Steuerzahler wird nur ein einziger und einheitlicher Prozentsatz abgezogen. Vom Jahreseinkommen wird zuerst der Steuerfreibetrag von 11.000 Euro subtrahiert. Von der verbleibenden Summe wird die Flat-Tax samt Sozialversicherung in der einheitlichen Höhe von 44 Prozent abgezogen – für Steuer und Sozialversicherung. Im Bereich von Bruttojahreseinkommen zwischen der Geringfügigkeitsgrenze und 14.235,28 Euro gilt dagegen ein einheitlicher Abgabensatz von zehn Prozent, der die jetzigen Abgaben für Sozialversicherung und Lohnsteuer (ab 10.000 bzw. 11.000 Euro Jahresbruttoeinkommen) ersetzt. Insgesamt werden durch das Flat-Tax-Modell nahezu alle Steuerpflichtigen deutlich entlastet. Lediglich für Spitzenverdiener mit sechsstelligen Jahresgagen steigt – im Gegensatz zur derzeitigen Einkommensteuer – die Belastung. Im Rahmen der Flat-Tax soll organisatorisch das Prinzip der Individualbesteuerung beibehalten werden, wirtschaftlich jedoch soll die Familienförderung mittels steuerlicher Vorteile entscheidend an Gewicht gewinnen. Ein noch komplizierteres Steuern – wie es Prof. Haber vorschlägt – ist meiner Meinung nach der falsche Weg. Die Bürgerinnen und Bürger finden sich heute schon nicht im Steuerdschungel zurecht. Ziel muss es sein, dass künftig jeder Österreicher sein Steuer- und Abgabenaufkommen auf einem Bierdeckel ausrechnen kann.

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