29/11/2011 |
Sebastian Kurz
REPLIK AUF SIMON KRAVAGNAS THESEN:
Das Fehlen einer integrationspolitischen Vision für Österreich kritisiert Biber-Herausgeber Simon Kravagna. Da hat er mit Blick auf die vergangenen Jahrzehnte zweifellos recht. Weder linke Träumer noch rechte Hetzer haben uns weitergebracht. Die einen haben Integrationsprobleme schön geredet, die anderen haben sie nur instrumentalisiert. Echte Lösungen brauchen eine überzeugende Vision. Und die lautet: Integration durch Leistung. Individuelle Leistung zählt! Und sie nützt der ganzen Gesellschaft. Es kommt nicht darauf an, woher man kommt – sondern darauf, was man kann und was man in Österreich zum Gemeinwohl beiträgt. Deshalb werden wir migrantische Leistungsträger – Sportler, Unternehmer oder Kulturschaffende, uvm. – vor den Vorhang holen. Sie sollen an Schulen und in Jugendzentren ihre Erfolgsstory erzählen, die Motivation stärken, Vorurteile abbauen und vermitteln, wie wichtig Leistung für Integration ist.
In diesem Sinn: Lassen wir Hetzer rechts und Träumer links liegen. Und setzen wir uns dafür ein, ein positives Miteinander zu schaffen. Ein Miteinander, in dem nicht Angst und Vorurteile uns verbinden, sondern der Glaube an eine erfolgreiche Zukunft in einem gemeinsamen Österreich
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