Reformen ohne Tabu - 95 Thesen für Österreich. Sichern Sie sich Ihr Exemplar!

Reformen ohne Tabu

95 Thesen für Österreich

23 Autoren skizzieren in 95 Thesen in welche Richtung Reformen und Veränderungen für die Zukunftsfähigkeit Österreichs gehen könnten.

  • “Geradezu umstürzlerisch.”


    Neue Zürcher Zeitung
  • “Experten mit Mut.”


    Kurier
  • “In kleinen Schritten zum großen Wurf.”


    Trend
  • “Do Tank statt Think Tank.”


    BÖRSEN-KURIER

Prof. MMag. Dr. Gottfried Haber

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(26 | 3.8)

Steuerpolitik (1.)

THESE 58: Ein gerechtes Steuersystem ist einfach im Konzept, umfassend und treffsicher.

Die Gesamtheit aller Einkünfte muss die Bemessungsgrundlage für die Einkommensbesteuerung und die Sozialversicherung darstellen.

Auch alle Transfers sollten letztendlich anhand dieser gesamten Einkommenssituation gestaffelt sein.

Die Steuertarife könnten dann um 3–6 Prozentpunkte und Sozialversicherungsbeiträge um 2–4 Prozentpunkte gesenkt werden.

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(20 | 3.7)

Steuerpolitik (2.)

These 59: Der Einkommensteuertarif muss komplexer werden.

Die Bemessungsgrundlage muss einfach, der Tarif der Einkommensteuer aber „glatt“ und damit komplex sein. Er soll bis zu einem Betrag von 10.000 EUR 0 % betragen und dann kontinuierlich linear für jeden verdienten Euro ansteigen, bis bei 100.000 EUR ein höchster Steuersatz von 45 % erreicht ist.

 

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(28 | 3.9)

Steuerpolitik (3.)

THESE 60: Sogenannte Steuerreformen allein reichen nicht aus, eine Umstellung des Gesamtsystems ist erforderlich.

Das Steuersystem muss im Kontext des Transfersystems und der öffentlichen Sozialversicherung reformiert werden.

Das Sozialversicherungssystem könnte sich nach versicherungsmathematischen Prinzipien ohne jegliche Umverteilung selbst tragen, während das Steuer- und Transfersystem der zielgerichteten Umverteilung bzw. der Finanzierung des Staates dienen würde.

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(24 | 3.6)

Steuerpolitik (4.)

THESE 61: Ein gutes Steuersystem konzentriert sich auf das Einkommen.

Ein gerechtes und handhabbares Steuersystem besteuert lediglich das Einkommen und nicht das Vermögen. Zum Einkommen wird dabei dann aber alles gezählt, z.B. auch Gewinne aus einem Vermögenszuwachs.

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(26 | 3.2)

Steuerpolitik (5.)

THESE 62: Das Steuersystem der Zukunft weist Elemente der Familienbesteuerung und des Familiensplitting auf.

Progression und Gesamtsteuerlast bemessen sich am Familieneinkommen. Die Verteilung der Steuer auf die einzelnen Personen richtet sich jedoch nach dem Leistungsfähigkeitsprinzip, also nach deren individuellem Einkommen.

 

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Gottfried Haber

Geb. 1972 in Wien

Ao. Univ.-Prof. MMag. Dr. Gottfried Haber ist seit 2007 außerordentlicher Universitätsprofessor am Institut für Volkswirtschaftslehre an der Universität Klagenfurt. Nach Abschluss seines Studiums an der Wirtschaftsuniversität Wien mit der Promotion zum Doktor der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften arbeitete Gottfried Haber als Universitätsassistent an der Universität Klagenfurt und hielt zahlreiche Vorträge in den Bereichen Wirtschaftspolitik, Volkswirtschaft, Regionalwirtschaft, Kreditwirtschaft, Bankwesen und Finanzmärkte u. a. als Lektor an der Pädagogischen Akademie des Bundes und am Institut für Kreditwirtschaft der Wirtschaftsuniversität Wien. Seit 2009 Vorsitzender des Wirtschaftspolitischen Beirates des Landes Kärnten und Finanzmarktbeauftragter der Landes Kärnten.

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