Reformen ohne Tabu - 95 Thesen für Österreich. Sichern Sie sich Ihr Exemplar!

Reformen ohne Tabu

95 Thesen für Österreich

23 Autoren skizzieren in 95 Thesen in welche Richtung Reformen und Veränderungen für die Zukunftsfähigkeit Österreichs gehen könnten.

  • “Geradezu umstürzlerisch.”


    Neue Zürcher Zeitung
  • “Experten mit Mut.”


    Kurier
  • “In kleinen Schritten zum großen Wurf.”


    Trend
  • “Do Tank statt Think Tank.”


    BÖRSEN-KURIER

Mag. Monika Kircher-Kohl

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Monika Kircher-Kohl

Geb. 1957 in Kärnten

Mag. Dr. h.c. Monika Kircher-Kohl ist seit Juni 2007 Vorstandsvorsitzende der Infineon Technologies Austria AG. Nach Abschluss des Studiums der Wirtschaftswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien übernahm sie 1981 die Geschäftsführung der Regionalstelle Kärnten des Österreichischen Informationsdienstes für Entwicklungspolitik (ÖIE). Ab 1988 war Kircher-Kohl als freiberufliche Beraterin und Lehrbeauftragte an der Universität Klagenfurt tätig, bevor sie 1991 zur Vizebürgermeisterin der Stadt Villach ernannt wurde. Neben Aufsichtsratsfunktionen bei
der Siemens AG Österreich und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft mbH ist Kircher-Kohl Vorstandsmitglied der Ludwig Boltzmann Gesellschaft und der Industriellenvereinigung.

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(7 | 4.1)

Schulpolitik (1.)

THESE 13: Wir brauchen ein Governance-System mit Selbstverantwortung für Schulen und Hochschulen.

Schulen, aber auch Hochschulen, benötigen ein Mehr an modernem, selbstbestimmtem Management und weniger Verwaltung und Kontrolle.

Insbesondere im schulischen Bereich ist heute der Direktor einer Schule nicht mehr als ein „Hausmeister für die Stundenpläne“. Künftig soll er die Auswahl des Personals an der betreffenden Schule wie auch die Gestaltung des Unterrichts nach den Bedürfnissen der Schülerinnen, Schüler und Eltern managen.

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(6 | 4.5)

Schulpolitik (2.)

THESE 14: Lehrerinnen und Lehrer sind die Architekten der Zukunft.

Es gilt, das Lehrpersonal sorgfältig auszuwählen, von bürokratischen Hemmschwellen zu befreien und den Spielraum der beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten zu erweitern.

Für Pädagoginnen und Pädagogen müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die es ihnen ermöglichen, Erfahrungen und Eindrücke der verschiedenen Lebens- und Arbeitswelten zu sammeln, für die sie die Kinder und Jugendlichen vorbereiten sollen.

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(5 | 4.6)

Schulpolitik (3.)

THESE 15: Lernen endet nicht am Schultor – bleiben wir neugierig!

Wir müssen die Hürden im Zugang zu Weiterbildung abschaffen.

Die heutige Form der Berufsreifeprüfung gehört im Zuge der Bildungsreform auf den Prüfstand. Und von Seiten der Unternehmen ist höhere Sensibilität auf Weiterbildungsmöglichkeiten ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu legen.

Nicht nur im unternehmenseigenen Aus- und Weiterbildungsangebot, sondern auch im Ermöglichen von berufsbegleitenden Fachhochschul oder Universitätsstudien bzw. Fachausbildungen.

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