Reformen ohne Tabu - 95 Thesen für Österreich. Sichern Sie sich Ihr Exemplar!

Reformen ohne Tabu

95 Thesen für Österreich

23 Autoren skizzieren in 95 Thesen in welche Richtung Reformen und Veränderungen für die Zukunftsfähigkeit Österreichs gehen könnten.

  • “Geradezu umstürzlerisch.”


    Neue Zürcher Zeitung
  • “Experten mit Mut.”


    Kurier
  • “In kleinen Schritten zum großen Wurf.”


    Trend
  • “Do Tank statt Think Tank.”


    BÖRSEN-KURIER

Dr. Thomas Czypionka

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Gesundheitssystem (1.)

THESE 40: Österreich muss von der Reparaturmedizin zu einer Medizin für die Menschen finden.

Das Gesundheitssystem muss um den Patienten und dessen Bedürfnisse herum gebaut werden. Patienten werden als Co-Produzenten ihrer Gesundheit in die Pflicht genommen.

Unterversorgte Bevölkerungsgruppen erhalten Unterstützungsangebote.

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Gesundheitssystem (2.)

THESE 41: Die solidarische und nachhaltige Finanzierung des österreichischen Gesundheitswesens ist nur durch visionengeleitete, langfristige Reformen gewährleistet.

Wir müssen definieren wo wir in zwanzig oder dreißig Jahren sein wollen und welche Ansprüche das Gesundheitswesen der Zukunft erfüllen soll.

Es muss eine gemeinsame Vorstellungen entwickelt werden, wie viel Regulierung das Gesundheitswesen braucht. Die Bürger müssen mehr in das Gesundheitssystem eingebunden und der Primärversorgungsbereichs gestärkt werden.

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Gesundheitssystem (3.)

THESE 42: Das Verhältnis zwischen Markt und Staat im Gesundheitswesen wird neu definiert werden müssen.

Die starke Regulierung des Gesundheitswesens muss mit Augenmaß angepasst werden.

Das Geld, das bisher in Ineffizienzen versickerte soll freigesetzt und den Patienten zusätzlich zur Verfügung gestellt werden.

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Gesundheitssystem (4.)

These 43: Beschränkte Mittel versus „the sky is the limit“ – transparente, demokratisch getragene und evidenzbasierte Entscheidungen sind gefordert.

Die Entscheidung über knappe Mittel muss transparent und ausreichend demokratisch legitimiert sein.

Über den gesellschaftlichen Konsens wird bestimmt, welche Maßnahmen in welchem Umfang von der Solidargemeinschaft getragen werden sollen.

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Thomas Czypionka

Geb. 1976 in Wien.

Dr. Thomas Czypionka ist seit 2007 Senior Researcher am Institut für Höhere Studien in Wien, wo er mittlerweile für den Bereich Gesundheitsökonomie und Gesundheitspolitik verantwortlich ist. Schon vor seiner Promotion sub auspiciis praesidentis sammelte er Erfahrungen in der präklinischen Forschung und war danach an der Medizinischen Universität Wien in der Institutionenforschung tätig. Dies führte ihn zunehmend zur Gesundheitsökonomie, ein Gebiet, das er am Institut für Höhere Studien im Team IHS HealthEcon zunächst als Researcher und Projektleiter weiterverfolgen konnte. Zu seiner Forschungstätigkeit gesellten sich zunehmende internationale Vortragstätigkeit sowie Lehrtätigkeit an mehreren Universitäten in Österreich, Beratungs- und Gutachtertätigkeit.

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