Reformen ohne Tabu - 95 Thesen für Österreich. Sichern Sie sich Ihr Exemplar!

Reformen ohne Tabu

95 Thesen für Österreich

23 Autoren skizzieren in 95 Thesen in welche Richtung Reformen und Veränderungen für die Zukunftsfähigkeit Österreichs gehen könnten.

  • “Geradezu umstürzlerisch.”


    Neue Zürcher Zeitung
  • “Experten mit Mut.”


    Kurier
  • “In kleinen Schritten zum großen Wurf.”


    Trend
  • “Do Tank statt Think Tank.”


    BÖRSEN-KURIER

Gesundheitssystem

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Gesundheitssystem (1.)   USER-THESE

Medizinisch hochstehendes, für alle leistbares Gesundheitsystem – Administration/Standorte sparsamst

Krankennhäuser und Gesundheitseinrichtungen werden vom Bund finanziert, gesteuert,errichtet und erhalten-nach dem Bedarfs- / Sparsamkeits- und lokalen Erreichungsprinzip

Der Personaleinsatzplan, die Budget- und Kostenkontrolle , die Beschaffungsvorgänge werden über ein bundesweit einheitliches EDV-System unterstützt.

Es werden bundeseinheitliche “Tarife” für Spitalsleistungen festgelegt. Jede “Rechnung” der Spitäler an diese muss dem Patient vorgelegt werden und von diesem bestätigt werden (gilt auch für Ärztebehandlungen).

Die Krankenhäuser können für Privatpatienten und Forschungsaufträge / medizin. Versuche / sonst. Sponsoring von sich aus Geldmittel aufstellen. Für besondere Leistungen (Forschung / Universität / nicht ausgelastete, aber notwendige medizinische Einrichtungen) bekommen sie einen Zuschuss vom Bund, dessen widmungsgerechte Verwendung sie nachweisen müssen

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Gesundheitssystem (2.)

THESE 40: Österreich muss von der Reparaturmedizin zu einer Medizin für die Menschen finden.

Das Gesundheitssystem muss um den Patienten und dessen Bedürfnisse herum gebaut werden. Patienten werden als Co-Produzenten ihrer Gesundheit in die Pflicht genommen.

Unterversorgte Bevölkerungsgruppen erhalten Unterstützungsangebote.

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Gesundheitssystem (3.)

THESE 41: Die solidarische und nachhaltige Finanzierung des österreichischen Gesundheitswesens ist nur durch visionengeleitete, langfristige Reformen gewährleistet.

Wir müssen definieren wo wir in zwanzig oder dreißig Jahren sein wollen und welche Ansprüche das Gesundheitswesen der Zukunft erfüllen soll.

Es muss eine gemeinsame Vorstellungen entwickelt werden, wie viel Regulierung das Gesundheitswesen braucht. Die Bürger müssen mehr in das Gesundheitssystem eingebunden und der Primärversorgungsbereichs gestärkt werden.

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Gesundheitssystem (4.)

THESE 42: Das Verhältnis zwischen Markt und Staat im Gesundheitswesen wird neu definiert werden müssen.

Die starke Regulierung des Gesundheitswesens muss mit Augenmaß angepasst werden.

Das Geld, das bisher in Ineffizienzen versickerte soll freigesetzt und den Patienten zusätzlich zur Verfügung gestellt werden.

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Gesundheitssystem (5.)

These 43: Beschränkte Mittel versus „the sky is the limit“ – transparente, demokratisch getragene und evidenzbasierte Entscheidungen sind gefordert.

Die Entscheidung über knappe Mittel muss transparent und ausreichend demokratisch legitimiert sein.

Über den gesellschaftlichen Konsens wird bestimmt, welche Maßnahmen in welchem Umfang von der Solidargemeinschaft getragen werden sollen.

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